Bornholms Geschichte

Bornholm ist eine geschichtsträchtige Insel. Die ersten Menschen ließen sich vor ca. 10.000 Jahren v. Chr. auf Bornholm nieder, und ab dem Jahr 1000 gehörte Bornholm zum dänischen Königreich.

Bornholms Zugehörigkeit

Im Jahr 1149 verehrte der dänische König Sven Grathe drei seiner vier Besitztümer auf Bornholm dem Erzbischof der schwedischen Stadt Lund, und im Jahre 1327 waren alle 4 Besitztümer in Händen des Erzbischofs.
Cirka 200 Jahre später übernahm der dänische König die Insel.
Die Jahre zwischen 1521 und 1658 waren eine turbulente Zeit auf Bornholm. Die Insel gehörte nämlich abwechselnd zum dänischen Königreich und Dänemarks Nachbarländern.
Im Dezember 1658 entwaffneten die Bornholmer die schwedischen Truppen, welche die Insel besetzt hatten, und schenkten Bornholm Frederik III.

Bornholm und der 2. Weltkrieg

300 Jahre lang konnten sich die Bornholmer dann entspannen und auf ihrer Sonneninsel das Leben genießen. Als aber die Deutschen Dänemark im Jahre 1940 besetzten, gelangte Bornholm wieder unter Fremdherrschaft. 1945, nach Beendigung des 2. Weltkriegs, wurde Bornholm dann zwar von den Deutschen befreit, aber stattdessen unter Bombardement von Nexø un Rønne vom russischen Militär in Besitz genommen.
Ab 1946 gehört Bornholm wieder ganz den Dänen und ist seitdem eine attraktive Urlaubsinsel.

Spuren der Vergangenheit

Sie müssen kein Archäologe sein, um die Spuren der Vergangenheit Bornholms zu entdecken.
Zahlreiche Felsritzungen, Runensteine, Bautasteine, Steinkreise, Röser und Dolmen sind über der ganzen Landschaft verteilt und  sind Überreste aus der Bronzezeit (1700–500 v. Chr.) und der Zeit vor der Bronzezeit.
Fundstücke von Ausgrabungen zeugen von intensiven Handelskontakten in der Eisen- und Wikingerzeit (ca. 500 v. Chr. bis 800 n. Chr.). Es handelt sich um Luxus-Gegenstände, die nicht auf der Insel hergestellt wurden, was auch darauf hinweist, dass die Bewohner auf Bornholm relativ reich waren.